Nicole Gohlke und Harald Weinberg an der Hochschule Ansbach – sinnvolle Konversion von Militärkasernen

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Nicole Gohlke, Harald Weinberg und Boris-André Meyer von der Offenen Liste Ansbach trafen sich am 20. Juli mit dem Vizepräsidenten der Hochschule Ansbach, Prof. Dr. Sascha Müller-Feuerstein, Herrn Renner, Pressesprecher und Bibliotheksleiter und Frau Ritter, Vorsitzende der Studierendenvertretung.

3000 junge Menschen studieren an der Hochschule Ansbach, die ursprünglich mal für 1000 Studierende ausgelegt war. Daraus ergibt sich jetzt ein enormes Platzproblem. Die Hochschule wurde in sanierten ehemaligen Kasernen des US-Militärs eingerichtet und ist ein wichtiger Standortfaktor für die Region Westmittelfranken.
Sie zeichnet 3 Säulen aus: Studium und Lehre, lebenslanges Lernen / Weiterbildung und die angewandte Forschung und Entwicklung. Sie betrachtet sich als offene Hochschule. Die Bibliothek steht allen offen. Die Ansbacher Hochschule unterstützt mit ihrer Forschung den lokalen Mittelstand und es gibt in der Wirtschaft eine hohe Nachfrage nach Absolventen der Hochschule.
Es werden 12 Bachelor- und 5 Masterstudiengänge in den Bereichen Wirtschaft, Medien und Technik angeboten.
Die Hochschule möchte aufgrund der hohen Nachfrage nach Studienplätzen weiter wachsen.
2021 wird die Baden-Kaserne frei. Für Boris-André Meyer, von der Stadtratsfraktion OLA wäre eine gemischte Nutzung des Geländes mit Hochschule und Wohnen optimal. Der Bund als Eigentümer müsste jetzt im Vorfeld eine Analyse der Altlasten durchführen und diese Altlasten bis 2021 beseitigen. Für die Beseitigung müsste dann eigentlich das US-Militär aufkommen. Anschließend sollte das Gelände für einen Freundschaftspreis vom Bund an die Stadt Ansbach für die weitere Nutzung veräußert werden.
Prof. Dr. Sascha Müller-Feuerstein würde diese Lösung begrüßen und meint, es sollten dabei alle Beteiligten an einem Strang ziehen.
Nicole Gohlke erklärt, dass die Bundesimmobilienagentur als Verwalter dem Bundesfinanzministerium untersteht und die Auflage von der Bundesregierung hat, solche Liegenschaften meistbietend zu verkaufen. Ihrer Ansicht nach wäre auch der Freistaat entsprechend gefordert, Druck zu machen, damit es hier schnell zu einer positiven Entscheidung kommt und die Fläche von der Hochschule genutzt werden kann.
Frau Ritter beschreibt das Platzproblem aus Studierendensicht. Es werden dringend mehr sowie größere Hörsäle und mehr Wohnraum für die Studierenden benötigt. Auch der Personennahverkehr muss weiter verbessert werden.

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