Susanne Ferschl

                                             Geboren am 10. März 1973 in Schwaz, Österreich

Susanne_Ferschl_200_160   Beruf: 2014 Ausbildung zum Business Coach (IHK)

   2016 Abschluss als  Wirtschaftsmediatorin

   Wahlkreis: Kaufbeuren

   Webseite: www.susanne-ferschl.de

Politische Schwerpunkte

Gute Arbeit:

Als Betriebsrätin und Gewerkschafterin kämpfe ich seit über 20 Jahren für gute Arbeitsbedingungen und faire Löhne. Diese Arbeit setze ich nun im Parlament fort. Nur durch ein sicheres Einkommen wird das Leben – vor allem für junge Menschen – planbar. DIE LINKE im Bundestag fordert die Stärkung von Tarifverträgen und der Gewerkschaften. Den Mindestlohn wollen wir umgehend auf 12 Euro erhöhen! Nur so besteht Schutz vor Altersarmut. Zudem ist die Abschaffung prekärer Arbeit eines unserer wichtigsten Ziele.

Lebenswerte Rente:

Um den Lebensstandard im Alter zu sichern, fordert DIE LINKE im Bundestag die Anhebung des gesetzlichen Rentenniveaus auf 53 Prozent. Ebenso müssen Zeiten mit niedrigem Verdienst stärker für die Rente angerechnet werden. Menschen die beruflich kürzer treten, um sich um ihre Familie und Angehörigen zu kümmern, dürfen dafür nicht im Alter abgestraft werden. Eine Solidarische Mindestrente von 1050 Euro schützt zusätzlich vor Altersarmut. Finanzieren können wir diese Verbesserungen, indem wir eine Versicherung schaffen, in die alle miteinbezahlen, z. B. auch Beamte und Selbständige.

UmFAIRteilen:

In Deutschland besitzen 45 der reichsten Haushalte so viel wie die ärmere Hälfte der Bevölkerung. Wir fordern die Wieder-Einführung der Vermögensteuer um solchen Entwicklungen entgegenzuwirken. Mit den zusätzlichen Steuereinnahmen  können öffentliche Angebote wie Schulen und Kitas, sozialer Wohnungsbau, Internet, Krankenhäuser und öffentlicher Nahverkehr verbessert werden.

Biografie

Nach meinem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung zur Chemielaborantin. Schon zu Beginn der Ausbildungszeit erkannte ich die Notwendigkeit, mich aktiv in die betriebliche Interessensvertretung einzubringen. Denn: Nur wenn wir uns einbringen, können wir auch etwas verändern. So wurde ich Mitglied der Gewerkschaft NGG und Jugend- und Auszubildendenvertretin in meinem Betrieb. Nach der Ausbildungszeit wurde ich in den Betriebsrat gewählt und wurde schließlich im Jahr 2000 freigestellte Betriebsratsvorsitzende.

Später durfte ich meine Kolleg*innen unter anderem als Vorsitzende des Gesamtbetriebsrates  und Mitglied im europäischen Betriebsrat und Mitglied des Aufsichtsrates des Konzerns vertreten. Wichtig war mir immer die gewerkschaftliche Anbindung meiner Betriebsratsarbeit, so war ich im Landes- und Hauptvorstand meiner Gewerkschaft NGG aktiv und bin es immer noch als Regionsvorsitzende im Allgäu.  Erst relativ spät entschied ich mich für eine aktive Parteimitgliedschaft. Nach der Agenda-Politik von rot-grün, die den Sozialstaat regelrecht verstümmelt hat und mit deren Auswirkungen ich als Betriebsrätin immer zu kämpfen hatte, kam für mich nur DIE LINKE als politische Heimat in Frage.

Seit der Bundestagswahl gehöre ich dem 19. Deutschem Bundestag an.

Wichtige Stationen in meinem Leben:

  • 1973 geboren
  • Abitur 1992
  • Gelernte Chemielaborantin
  • Ausbildung als Business-Coach und Mediatorin
  • seit 1994 bei der Gewerkschaft NGG aktiv
  • seit 1994 zunächst Jugend- und Auszubildendenvertreterin und anschließend Betriebsrätin
  • seit 2000 freigestellte Betriebsratsvorsitzende
  • von 2006 bis 2018 Gesamtbetriebsratsvorsitzende
  • bis Anfang 2018 Regionsvorsitzende der Region Allgäu der Gewerkschaft NGG (Nahrung-Genuss-Gaststätten)
  • Mitglied im Kreisverband Kaufbeuren/Ostallgäu
  • Mitglied im geschäftsführenden Landesvorstand DIE LINKE. Bayern
  • Mitglied des 19. Deutschen Bundestages
  • Mitglied im Ausschuss für Arbeit & Soziales, Sprecherin für Gute Arbeit der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
  • Leiterin des Arbeitskreises „Gesundheit, Arbeit und Soziales“, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende

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