Simone Barrientos

 

Barrientos,Simone, Die Linke, MdB. Bundestagsabgeordnete, AbgeordneteGeboren am  5. Oktober 1963 in Eisleben

Beruf: Künstlerin/ Politikerin/ Verlegerin

Wahlkreis: Hof/ Ochsenfurt

 

Webseite: simone-barrientos.de

Politische Schwerpunkte

Kultur muss nichts, aber Kultur kann viel!

Linke Kulturpolitik bedeutet, Kultur und Kulturschaffenden ihre Freiheit zu lassen.

Die oft verwendete Unterscheidung in „Hochkultur“ und „Massenkultur“ bzw. Unterhaltung halte ich für elitär und veraltet. Kultur reicht von Sprache über Gleichberechtigung der Geschlechter bis zu der Frage, wie wir heute – und natürlich auch morgen – leben und arbeiten wollen. Linke Kulturpolitik bedeutet auch, Kulturschaffenden die Angst vor Armut praktisch zu nehmen. Deshalb streitet Die LINKE für eine umfassende Verbesserung der sozialen Absicherung von Künstler*innen, für eine Stärkung der Künstlersozialkasse und für branchenspezifische Mindest- und Ausstellungshonorare.

Ich stehe für:

  • Die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Künstler*innen und Kreativen real verbessern
  • Mehr Sichtbarkeit von Frauen im Kultur- und Medienbereich und Gleichberechtigung der Geschlechter
  • Kulturelle Bildung ausbauen
  • Auch das ist eine Frage der Kultur: Verantwortung für Geschichte tragen

Ich selbst komme aus der Kulturbranche bzw. »dem KunstBETRIEB«: Ich habe viele Jahre politische Literatur als Verlegerin verantwortet, war als selbständige Künstlerin ebenfalls oft abhängig von Auftraggeber*innen, betreue in meiner Heimatstadt ein kleines Kulturzentrum, was Sie auch als soziokulturell bezeichnen dürfen. Kultur und Kunst gibt es eben nicht nur in Metropolen und Städten ab 100.00 Einwohner*innen. DIE LINKE will auch im ländlichen Raum bzw. Flächenländern vielgestaltige Milieus erhalten bzw. Neues schaffen.

Biografie

Ich bin in Lutherstadt Eisleben geboren, aufgewachsen in Neustrelitz, habe dreißig Jahre in Ost- und Westberlin gewohnt und lebe nun in Franken.

Meine Mutter war Tänzerin beim Folklore-Ensemble der DDR. Ich war ein aufmüpfiges Kind und eine selbstbewusste Jugendliche. Auch deshalb konnte ich in der DDR nicht studieren und habe eine Ausbildung zur Betriebselektrikerin und zur Gebrauchswerberin absolviert. Seit vielen Jahren bin ich aber freiberuflich in den Bereichen Kunst und Kultur aktiv. 2008 gründete ich den Kulturmaschinen Verlag und leitete diesen bis Juni 2017 als Verlegerin. In dem Verlag ist u.a. das belletristische Werk Franz Josef Degenhardts erschienen sowie Bücher von Jan Eik, Hermann Kant, Leander Sukov, Guido Rohm und vielen anderen.

Ich bin seit vielen Jahren politisch aktiv. In der bayrischen LINKEN begann 2014 meine parteipolitische Arbeit und ich wurde in den Landesvorstand gewählt. Die zunehmenden sozialen Verwerfungen, der wachsende Rassismus, aber auch Sexismus in all seinen Auswirkungen haben dazu geführt, dass ich mich zu einer Kandidatur für den Bundestag entschloss. Seit 2017 bin ich Mitglied des Deutschen Bundestages, kulturpolitische Sprecherin für die Bundestagsfraktion und Obfrau im Ausschuss Kultur und Medien.

 

 

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