Klaus Ernst

Portrait Klaus ErnstGeboren am 01.11.1954 in München

Beruf: Diplom-Volkswirt / Gewerkschaftssekretär
Wahlkreis: Schweinfurt

Webseite: www.mdb-klaus-ernst.de

 
 
 
 

Politische Schwerpunkte


Rentenpolitik
Ob Rot-Grün, die Große Koalition oder Schwarz-Gelb: die Kürzungspolitik der letzten Jahre droht, Altersarmut wieder in die Bundesrepublik zu holen. DIE LINKE stellt sich dem entgegen: wir fordern eine Lebensstandard sichernde Rente, die Einführung der Erwerbstätigenversicherung und vor allem auch weg mit der Rente ab 67.

Gewerkschaftspolitik
Gemeinsam mit engagierten haupt- und ehrenamtlich aktiven GewerkschafterInnen setzt sich DIE LINKE für die Interessen der abhängig Beschäftigten ein. Positionen zu gewerkschaftspolitischen Fragen finden sich hier genauso wie Berichte zu Aktivitäten in den Betrieben und auf der Straße.

Arbeit und Arbeitsmarkt
Die Bundesrepublik Deutschland ist Exportweltmeister auf Kosten der abhängig Beschäftigten. Der Anteil der im Niedriglohnsektor Arbeitenden steigt stetig, die Schere zwischen den Ärmsten und den Reichsten klafft weit auseinander. Hunger- und Dumpinglöhnen halten wir einen Mindestlohn von 10 Euro pro Stunde entgegen.

Eurokrise
Die Krise der deregulierten Finanzmärkte und die asymmetrische Architektur der Europäischen Wirtschafts- und Währungszone haben in Europa zu einer schweren Krise geführt und den Mitgliedsstaaten einen riesigen Schuldenberg beschert. Die Zeche zahlt die überwiegende Mehrheit der Europäer, während das Privatvermögen einer Minderheit sich potenziert. Die europäischen Regierungen, allen voran die Bundesregierung unter Angela Merkel, will die Krise mit den gleichen neoliberalen Konzepten bekämpfen, die Europa in diese Krise geführt haben. DIE LINKE stellt den Kürzungsdiktaten der Kanzlerin eine solidarische Politik der Umverteilung entgegen.

Soziale Absicherung
Unter Rot-Grün hat die Armut in der Bundesrepublik zugenommen und die Schere zwischen Arm und Reich ist weiter auseinander gegangen. DIE LINKE. fordert stattdessen eine bedarfsorientierte soziale Grundsicherung für alle, die von Armut betroffen sind, also arbeitslos, krank oder erwerbsunfähig sind, sich in Ausbildung befinden, zuwenig Einkommen oder im Alter einfach zuwenig zum Leben haben.

Steuer- und Finanzpolitik
Millionenfach sind durch die Wirtschaftskrise Arbeitsplätze und Einkommen bedroht. Mit der Finanz- und Steuerpolitik der letzten Jahre wurde eine beispiellose Umverteilung zu Gunsten der Reichen organisiert. Dem setzt DIE LINKE eine solidarische Steuerpolitik, die Einkommen und Vermögen gerechter verteilt, sowie eine strikte Regulierung des Finanzsektors entgegen.

Wirtschaftspolitik
DIE LINKE tritt für eine neue Wirtschafts- und Sozialordnung ein. Als erster Schritt muss der Finanzsektor unter demokratische Kontrolle gestellt werden. Mit neuen Konzepten der Wirtschaftsdemokratie muss die Enteignung von Millionen arbeitender Menschen wieder rückgängig gemacht werden. Das ist nicht nur ein Gebot der sozialen Gerechtigkeit, sondern auch der wirtschaftspolitischen Vernunft.

Biografie

 

Geboren am ersten November 1954 in München. Ausbildung zum Elektromechaniker, Wahl zum Jugendvertreter und Betriebsrat. Seit 1972 Mitglied der IG Metall. Wahl zum Vorsitzenden des Ortsjugendausschusses der IG Metall und der DGB Jugend in München. Studium der Volkswirtschaftslehre und Sozialökonomie von 1979 bis 1984 in Hamburg, Abschluss als Diplom-Volkswirt und Diplom-Sozialökonom.

Mitarbeit in der Organisation des Streiks 1984 zur Durchsetzung der 35-Stunden-Woche. Nach dem Studium Anstellung als Gewerkschaftssekretär in der Stuttgarter IG Metall. Seit 1995 gewählter erster Bevollmächtigter in Schweinfurt.
Seit 2001 finden unter der Führung der IGM während seiner Arbeitszeit bundesweit beachtete Protestkundgebungen gegen die arbeitnehmerfeindliche Politik der SPD geführten Bundesregierung statt.

Mitinitiator der “Initiative für Arbeit und soziale Gerechtigkeit”, Ausschluss aus der SPD 2004. Gründungsmitglied und Mitglied des geschäftsführenden Vorstands des Vereins und der Partei Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit WASG (bis 16. Juni 2007).

Am 16. Juni 2007 auf dem Gründungsparteitag der Partei DIE LINKE zum stellvertretenden Parteivorsitzenden gewählt und in dieser Funktion am 24. Mai 2008 bestätigt. Am 15. Mai 2010 wurde Ernst mit 74,9 Prozent – neben Gesine Lötzsch in der Doppelspitze – zum Parteivorsitzenden der LINKEN gewählt. Beim Göttinger Parteitag der LINKEN am 02./03. Juni 2012 stellte er sich nicht noch einmal als Parteivorsitzender zur Wahl.

Wahl zum Abgeordneten des Deutschen Bundestages im Jahre 2005 und 2009 als Spitzenkandidat der Landesliste Bayern. Bis 2010 Leiter des Arbeitskreises “Arbeit und soziale Sicherung” und bis Juni 2012 Mitglied im Fraktionsvorstand der Bundestagsfraktion DIE LINKE.

Seit Oktober 2013 ist Klaus Ernst stellvertretender Fraktionsvorsitzender sowie Leiter des Arbeitskreises Wirtschaft, Arbeit und Finanzen.

Inhaltliche Schwerpunkte liegen insbesondere in der Arbeits-,Sozial-, und Gewerkschaftspolitik.

 

 

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